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von Caroline Ramberger April 20, 2016 1 Kommentar

Paleo und Histaminintoleranz | PaleoToGo.de

Wie die Paleo-Ernährung eine Histaminintoleranz verbessern kann:

Histamin ist an sich natürlich nichts Böses, trotzdem gilt es wachsam zu sein: ein Übermaß von dem Gewebshormon kann für eine Reihe körperlicher Beschwerden verantwortlich sein - wie etwa Rötungen, Juckreiz oder Kopfschmerzen – die histaminintoleranten Menschen sicherlich nicht fremd sein werden. Wege, sich möglichst histaminarm zu ernähren, gibt es viele. Wie allerdings die Paleo-Ernährungsweise dazu beitragen kann, Histaminintoleranz zu verbessern, verrät uns kiweno am Blog.

Was ist überhaupt Histamin? 

Histamin ist ein körpereigener Botenstoff und ein wesentlicher Faktor bei Entzündungsreaktionen oder allergischen Reaktionen. Darüber hinaus hat er ebenso Einfluss auf unseren Magen-Darm-Trakt und unser Immunsystem. Einerseits kann der Körper Histamin selbst herstellen, andererseits nehmen wir es durch unsere Nahrung auf. Deshalb ist ein gewisses Maß an Histamin im menschlichen Körper etwas vollkommen Normales.

Was ist Histaminintoleranz? 

Histaminintoleranz kann entstehen, wenn der Körper zu viel Histamin produziert. Das kann unterschiedliche Ursachen haben, wie erhöhte Mastzellaktivität oder einen unzureichenden Histaminabbau durch das Enzym Diaminoxidase (DAO). Schafft es das Enzym DAO nicht mehr den Überschuss an Histamin im Körper abzubauen, dann spricht man von einer Histaminintoleranz.

Histaminintoeranz und Paleo – wie passt das zusammen?

Bevor wir ins Detail gehen, hier noch einmal die Paleo-Ernährung im Schnelldurchlauf:

Erlaubt: Fleisch, Fisch, Eier, Obst, Gemüse, Salate, Nüsse und gesättigte Fette

Nicht erlaubt: Getreide, Milch, Hülsenfrüchte, Zucker, Fertigprodukte 

Eines gleich vorweg: alle Ernährungsformen sollten im Rahmen einer Histaminintoleranz angepasst werden, da zB. nicht automatisch alle Obst-, Gemüse- oder Fleischsorten bei einer Intoleranz auf Histamin gleich gut vertragen werden. Eine übersichtliche Liste von Lebensmitteln und deren Histamingehalt gibt es hier:

  • Lektine sind meist pflanzliche Proteine, die vor allem gehäuft in Hülsenfrüchten (vor allem Soja) und Getreide vorkommen. Sie stehen unter Verdacht die Histaminfreisetzung aus den Mastzellen zu begünstigen, was man bei einer Histaminintoleranz natürlich nicht verstärken möchte. Da trifft es sich gut, dass Hülsenfrüchte und Getreide keine Bestandteile der Paleo-Ernährung sind.
  • Ebenso sollte man mit Milchprodukten je nach Ausprägung der Histaminintoleranz vorsichtig sein, besonders gereifte Käsesorten wie Hart-, Weich- und Schimmelkäse haben es histamintechnisch ziemlich in sich. Wenn man sich allerdings nach Paleo ernährt, muss man sich darüber keine Gedanken mehr machen, da Milch sowieso nicht am Speiseplan steht. Beim Milchersatz sollte man aber aufpassen, denn Sojaprodukte jeder Art haben einen hohen Histamingehalt und sind daher zu meiden. Kokosmilch wäre in diesem Fall eine gute Alternative.
  • Bei Obst und Gemüse gilt es sich vorab gut zu informieren. Sie spielen bei der Paleo-Ernährung eine entscheidende Rolle, doch aus Histaminsicht sind nicht alle Sorten einwandfrei zu genießen. Zitrusfrüchte, Bananen, Erdbeeren, Tomaten, Spinat oder eingelegtes Gemüse wie Sauerkraut sind bei einer Histaminintoleranz tabu. Dafür weisen Äpfel, Melone, Mango, rote Rüben oder Zucchini einen geringen Histamingehalt auf. Es kommt also wie so oft im Leben auf die richtige Mischung an!
  • Fleisch wird bei Paleo meistens groß geschrieben, doch wie ist das mit Histaminintoleranz vereinbar? Grundsätzlich kommt es für beide Seiten auf die Frische und Qualität der Ware an, im besten Fall weiß man wo das Fleisch herkommt und unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten wurden. Wenn man eine Histaminintoleranz hat sind sämtliche verarbeitete Fleischsorten wie Salami, Schinken, Speck und Innereien nicht ratsam. Auch Meeresfrüchte und Fischkonserven besitzen viel Histamin. Der Frischeaspekt der Paleo-Ernährung bringt auch hier wieder einen wesentlichen Vorteil für die Histaminintoleranz mit sich, denn frisches oder tiefgekühltes Fleisch (auch Fisch) haben einen geringen Histamingehalt und stehen auch bei Paleo an erster Stelle.
  • Nicht zuletzt scheint es wenig verwunderlich, dass hoch verarbeitete Fertigprodukte mit hohem Zuckergehalt bei einer Histaminintoleranz nicht verzehrt werden sollten. Das ist jedoch für Paleo-Anhänger kein Problem, da sie auf diese Dinge von vornherein verzichten. 

Es zeigt sich also, dass die Paleo-Ernährung im Rahmen einer Histaminintoleranz viele Vorteile mit sich bringt, die zu einer Verbesserung beitragen können. 

Histaminintoleranz testen

Eine in der Praxis gängige Methode eine Histaminintoleranz festzustellen, ist die Testung der Abbaufähigkeit von Histamin durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) mittels Bluttest. kiweno bietet solch einen Bluttest namens histella an, mit dem ganz rasch und einfach von zuhause aus die Abbaufähigkeit des Körpers von Histamin ermittelt werden kann.

Histela Histamintest

©roobcio - depositphotos.com


Caroline Ramberger
Caroline

Die passionierte Schreiberin mit journalistischem und wirtschaftlichem Hintergrund ist trotz Unverträglichkeiten absoluter Genussmensch und stets auf der Suche nach den neuesten Trends in Sachen gesunder Lifestyle. Auf dem kiweno-Blog teilt sie mit ihren Lesern praktische Tipps, leckere Rezepte und alles Wissenswerte rund um einen gesunden und verträglichen Lebensstil.



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1 Antwort

Susanne
Susanne

April 21, 2016

Hallo wollte nur sagen super Artikel. Habe eine starke HystaminUnverträglichkeit und LaktoseIntoleranz ernähre mich seit Anfang des Jahres paleo und fühle mich sehr gut damit sogar mein angebliches Rheuma und Ekzeme die ich beides unter anderem der HystaminUnverträglichkeit zuordne sind deutlich besser geworden klar ist es sehr eingeschränkt in der Obst bzw Gemüse Auswahl aber machbar! Schöne grüße Susanne

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